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U-Wert

WAS IST WÄRMEVERLUST UND WORAUF KOMMT ES DABEI AN?

Die Bedeutung des U-Werts

Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) gibt Auskunft über die Wärmeleitfähigkeit eines Gebäudes. Die Zahl hält fest, wie viel Wärme (in Watt) durch 1 Quadratmeter eines Bauteils strömt, das zwei Seiten mit unterschiedlichen Temperaturen trennt.

Bei den Bauteilen handelt es sich meist um mehrschichtige Baugruppen, zum Beispiel Wände, Geschossdecken oder Dächer. Der U-Wert ist ein Maß für den Wärmedurchgang durch eine bestimmte Fläche eines solchen Bauteils unter standardisierten Bedingungen. Als Standardbedingungen werden meist 24 °C bei 50 % Luftfeuchtigkeit und Windstille angesetzt. Das Ergebnis drückt aus, wie viel Watt das Bauelement bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin pro Quadratmeter durch lässt W/(m²K). Ein niedrigerer U-Wert entspricht einer größeren Verminderung des Wärmedurchgangs.

Die Rolle der Unterkonstruktion

Angesichts der aktuellen Anforderungen zur Effizienz und Nachhaltigkeit von Gebäuden, und daher auch Fassaden, sind neue, innovative Lösungen unabdingbar.

Wie verschiedene Studien und Tests der EMPA (Eidgenössische Materialprüfanstalt) gezeigt haben, können die Anforderungen der Passivhaus-Normen mit Fassaden-Unterkonstruktionen auschließlich aus Aluminium nicht mehr erfüllt werden.

Durch Verwendung von Konsolen, welche wie die Hilti MFT-FOX VT/HT den Wärmebrückeneffekt eliminieren, kommt das Gebäude mit dünneren Dämmschichten aus und erzielt U-Werte, die um bis zu 40 % besser sind als bei Metallkonstruktionen.

Dieses Diagramm illustriert den Vergleich zwischen Standard-Aluminium-Unterkonstruktionen und Unterkonstruktionen mit reduziertem Wärmebrückeneffekt.

Im Isothermenbild ist die gleichmäßige Temperaturverteilung klar zu erkennen. Ein solches Bild kennzeichnet eine Fassade, an der praktisch keine Wärmebrückenverluste auftreten.